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Schlosscarreé Hepberg

Eine Investition im Objekt „Schloßcarreé Hepberg“ ist sogar mit einem monatlichen Überschuss in Höhe von EUR 95,00* realisierbar!

Finanzierung mit geringem oder ohne Eigenkapital möglich!
Lassen Sie sich individuell von unseren Experten beraten.

Die Geschichte der Schlossanlage reicht wohl bis ins 13.
Jahrhundert zurück. Erstmals erwähnt im Salbuch des Ingolstädter
Herzogs Ludwig des Bärtigen (1413 – 1447). Von
1524 bis 1692 waren drei Höfe und eine Hube zu Hepberg
der Hofmark Lenting eingegliedert. Ab 1692 gehörten die
Güter – nunmehr als selbständige Hofmark – zeitweise zum
Bartholomäerinstitut in Ingolstadt.

Um 1728 ließ der damalige Hofmarksherr Johann Joachim
Joseph Kastalus Freiherr von Lichtenau sämtliche Schlossund
Hofgebäude errichten. 1740 kam Hepberg zusammen
mit der Hofmark Lenting in den Besitz des Freiherrn Felix
Joseph Müller von Gnadenegg, dessen Familienwappen –
ein halbes Mühlrad – noch heute Bestandteil des Gemeindewappens
ist.

1771 wurde im Schloss Hepberg ein „kurfürstlich gnädigst
privilegiertes Real-Landschulinstitut“ eingerichtet. Dieses
nahm zeitweilig 200 bis 250 arme und verwahrloste Zöglinge
aus dem Kurfürstentum Bayern auf. Die Kinder im Alter
von sieben bis vierzehn Jahren hatten täglich nur eine halbe
Stunde Unterricht und mussten zehn Stunden in Haus- und
Landwirtschaft arbeiten.

1778 wurde die Anstalt wieder geschlossen. Die denkmalgeschützen
Schulgebäude, eine Dreiflügelanlage mit Innenhof
und einem anstoßenden, rechteckig angelegten stattlichen
Gutshof sind bis heute erhalten geblieben. Der langgestreckte,
zweigeschossige Hauptbau mit hohem Walmdach
gilt als ehemaliges Hofmarkschloß, dass bis dato zu
Wohnzwecken diente und in dem die „Schloss-Gaststätte“
untergebracht ist.

Die auf dem ca. 6.300 Quadratmeter großen Grundstück
stehenden, denkmalgeschützten Gebäude werden fachgerecht
– in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden
– saniert und zu 35 Wohnungen und großzügigen Lofts
umgenutzt. Die nicht unter Denkmalschutz stehenden und
bisher zu landwirtschaftlichen Zwecken genutzten Gebäude
werden abgebrochen und teilweise durch neue Gebäude
ersetzt. So entstehen in der Verlängerung des mittleren
Flügels des ehemaligen Schulgebäudes 4 neue, komfortable
Reihenhäuser die sich harmonisch in das Gesamtensemble
einfügen. Im Anschluss an die Reihenhäuser entsteht ein
zentraler Haustechnikraum.

Durch die Umbaumaßnahmen wird der unverwechselbare
historische Charme und Charakter der verschiedenen
Gebäude bewahrt und gleichzeitig durch moderne Ergänzungen,
neue Materialien und frische Farben den heutigen
Wohnansprüchen hinsichtlich Funktionalität und Komfort
Rechnung getragen. Auf dem Grundstück werden 64
Kfz-Stellplätze errichtet wovon mind. 3 als behindertengerecht
ausgebildet sind. Besucher haben die Möglichkeit,
ihre Fahrzeuge auf den Stellflächen vor dem Gebäude – an
der Friedhofstraße – abzustellen. Die großzügigen Innenhöfe
bieten zusätzlich attraktive Flächen für private Gartennutzung
und Kleinkinderspielflächen.

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* Beispielrechnung auf Basis folgender Daten:
Eigenkapital 13,59%, Zinssatz 2,0%, anfängl. Tilgung 3%, ZVE 100.000 EUR, Grundtabelle, Kirchensteuer 8%